Buchvorstellung
Buchcover

Wer die erhabene Weisheit der Mathematik tadelt, nährt sich von Verwirrung.
Leonardo da Vinci

Wir wünschen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahre 2012

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen - wohlverdient, wenn man berücksichtigt, was so alles in den zurückliegenden 12 Monaten passiert ist. Beschränken wir den Fokus auf dieses geodätische Portal, so ist die größte Änderung die Neugestaltung unseres Internetauftritts DieGeodaeten.de gewesen; aber auch die GeoCaching-Beteiligung unsererseits durch das Bereitstellen von GeoCoins fand durchweg positive Resonanzen.

Mit diesem 4. Advent beenden wir die redaktionelle Arbeit für dieses Jahr und wünschen Euch ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012. Wer heute noch nicht alle Geschenke zusammen hat, der sollte ggf. noch einmal einen kurzen Blick in unsere Bücherecke werfen. Hier sind einige Rezensionen hinzugekommen, die nicht notwendigerweise auch in den Ankündigungen erwähnt wurden. Besonders hervorheben möchte ich Java von Kopf bis Fuß von Kathy Sierra, Bert Bates, welches auf witzige Weise Konzepte zum Erstellen von Algorithmen vorstellt und Thomas Luhmanns Nahbereichsphotogrammetrie, welches ein umfassendes Werk über die industrielle Messtechnik aus Sicht des Photogrammeters bietet.

18.12.2011 von Michael Lösler


Freier Zugang zum Journal of Geodesy bis Ende des Jahres

Journal of Geodesy
J. Geo.

Der Springer-Verlag hat bis zum Ende des Jahres den Online-Zugang zu all seinen geowissenschaftlichen Journalen freigegeben. Es besteht somit die Möglichkeit, u.a. alle Artikel der englischsprachigen Fachzeitschrift Journal of Geodesy kostenfrei als PDF-Datei aus dem Archiv des Verlags herunterzuladen. Nach dem 31. Dezember diesen Jahres wird der Zugang wieder beschränkt und steht nur den zahlenden Abbonenten zur Verfügung.

07.12.2011 von Michael Lösler


5. Fachtagung: Messunsicherheit praxisgerecht bestimmen

Verein Deutscher Ingenieure
VDI

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) lädt Interessierte aus der Industrie und der Wissenschaft, die in der Messtechnik tätig sind, herzlich zur 5. VDI-Fachtagung Messunsicherheit 2011 nach Erfurt in Thüringen ein. Schwerpunkte dieses Seminars, welches vom 8.-9. November 2011 stattfindet, sind:

  • GUM und GUM-Supplement verstehen
  • Modellbildung und numerische Simulation beherrschen
  • GUM-Verfahren auf die Messung dimensioneller Messgrößen sicher anwenden
  • Ergebnisse der Messung elektrischer Messgrößen einheitlich bewerten
  • Ohne Schwierigkeiten mit Messunsicherheiten im Prüfwesen umgehen
  • Messunsicherheits-Software effektiv nutzen
  • Ringvergleiche fair und verständlich auswerten
  • Bayes-Verfahren und Monte-Carlo-Techniken kennen lernen
  • Faszination Nanometrologie erfahren.

Weitere Information zu dieser Fortbildungsveranstaltung sind auf der VDI-Website zu finden.

30.10.2011 von Michael Lösler


Praxisseminar Ausgleichungsrechnung II

DVW
DVW e.V.

Am 14. und 15. Oktober führte das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin in Kooperation mit dem DVW Berlin-Brandenburg e.V. ein praxisorientiertes Ausgleichungsseminar durch. Dieses Seminar war bereits nach wenigen Tagen ausgebucht, sodass man nun einen zweiten Termin angeboten hat.
Am 18. und 19. November 2011 findet somit eine Wiederholung des Praxisseminars Ausgleichungsrechnung statt. Weitere Informationen zur Fortbildungsveranstaltung können der Website IGG-Praxisseminare entnommen werden.

21.10.2011 von Michael Lösler


Am Ziel - GeoCoin von DieGeodaeten.de erfüllt Mission

GeoCoin vor dem Geodätischen Institut der TU Dresden
GeoCoin vor dem Geodätischen Institut Dresden

Nach einer Reise von fast 2900km hat unsere GeoCoin (TB42MNR) das vorgegebene Missionsziel erreicht. Auf dem Weg von Plauen in die sächsische Landeshauptstadt Dresden und zurück bereiste die Münze neben Slowenien und Kroatien auch Luxemburg und Frankreich. Ziel war es, das traditionsreiche Geodätische Institut in der Elbstadt zu besuchen, was durch ein Foto zu dokumentieren war.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen fleißigen Helfern bedanken, die zum Gelingen der Mission beigetragen und unserer Coin diesen interessanten Reiseweg beschert haben. Anregungen zu neuen Missionen nehmen wir im Forum Vermessung gern entgegen.

18.10.2011 von Michael Lösler


Die Schöpfungsgeschichte der Geodäsie

Am Anfang schuf Gott Adam und Eva. Und der Adam war wüst und leer und es war finster in dem Kasten seines Gehirns und der Geist der Dunkelheit schwebte über seinem Haupte. Und es wollte nicht Licht werden. Denn das Chaos in dem Gehirn Adams war verworren, und gut Ding will Weile haben. Und der Herr sprach: »Es werde eine Feste in der Wirre der Begriffe, und ihr Name sei Mathematik!«. Und es geschah also.

Da ward aus plus und minus der erste Tag.

Und die Erde ließ aufgehen gerade und krumme Linien und Kreise und Ellipsen und Parabeln, sowie Kurven höherer Ordnung mit und ohne singuläre Punkte.

Da ward aus gerade und krumm der zweite Tag.

Und es keimten hervor überall Buchstaben mit und ohne Index und runde Klammern, eckige Klammern sowie geschweifte Klammern. Und der Herr segnete sie und sprach: »Seid fruchtbar und mehret Euch!«

Da ward aus gleich und ungleich der dritte Tag.

Und es wuchsen hervor die Koordinatensysteme polarer und orthogonaler Unordnung. Und daraus schlängelten sich hervor die Logarithmen und die trigonometrischen Funktionen, und die Logarithmen marschierten auf in langen Reihen voll transzendenter Beschaulichkeit.

Da ward aus Sinus und Cosinus der vierte Tag.

Und der Herr sprach: »Ich mache euch dem Adam untertan, auf daß er seine Kurzweil mit euch habe.« Und er nannte sie die kleinsten Quadrate.

Da ward aus dem größten und dem kleinsten der kleinsten Quadrate der fünfte Tag.

Am fünften Tag aber erhob sich ein gewaltiges Erdbeben, von einer solchen Stärke, daß sich die wohlgeformte Erde verbog, erst zu einer Kugel, dann zu einem Ellipsoiden und schließlich zu einer undefinierbaren Fläche und Ordnung, und die nannte man Geoid. Und die Verwirrung kannte keine Grenzen.

Da ward aus unten und oben der sechste Tag.

Und der Herr sprach: »Lasset uns Ordnung schaffen, auf daß die Erde vermessen werde.« Und die Täler füllten sich mit Wasser, genau bis Normal-Null. Höhenbolzen sprossen empor, und die Dreiecksnetze erster bis vierter Ordnung überspannten die Berge. Und der Herr sprach zu Adam: »Du sollst vermessen die ganze Erde. Und sieh, ich gebe in Deine Hände das ganze mathematische Paradies. Du darfst multiplizieren, dividieren, potenzieren und radizieren mit all den Zahlen, die darin sind. Aber durch die Zahl Null darfst Du nicht dividieren, denn sie ist ein Geschöpf des Fürsten der Finsternis!« 
Aber die Schlange war listiger als alle Tiere und sprach zu Eva: »Sie ist mitnichten ein Geschöpf des Fürsten der Finsternis, sondern wer durch die Zahl Null dividiert wird unterscheiden lernen, was Recht und was Falsch ist.« 
Und das Weib schaute an, daß durch die Zahl Null gut zu dividieren wäre, und sie sagte zu ihrem Manne: »Dividiere doch, siehst Du nicht, daß die Gleichung viel einfacher wird?« 
Und Adam faßte sich ein Herz und dividierte durch Null, und die Augen gingen ihm auf, und er sah Eva, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren. Da nahmen sie sich einige abwickelbare Flächen fünfter Ordnung und machten sich Schürzen daraus. 
Und der Herr sprach zu Adam: »Du hast mein Gebot übertreten. Darum eliminiere ich Dich aus dem mathematischen Paradies. Verflucht sei Deine Arbeit! Dein Leben lang sollst Du die Erde vermessen, von Flensburg bis München, von Aachen bis Hannover. Und all Deine Messungen sollen mit Fehlern behaftet sein. Im Schweiße Deines Angesichtes sollst Du nachmessen, nachmessen und nochmals nachmessen. Du sollst ausgleichen nach der Methode der kleinsten Quadrate. Aber nie soll es Dir gelingen, die Erdoberfläche zugleich längen-, flächen- und winkeltreu abzubilden. Lateinische und runde d sollen aus den totalen Differentialen hervorsprießen und fürchterliches Unheil anrichten. Determinanten und Vektoren, konvergente und divergente unendliche Reihen, der Gauß'sche Algorithmus, sowie   das Rasseln der Doppelrechenmaschine  sollen Dich verfolgen alle Tage Deines Lebens. Mühselig sollst du mit rostigen Messbändern durch die Flure ziehen. Grenzsteine werden sich erstrecken und du sollst auf heißen, unbeschatteten Grundstücken grenzenlos durstig sein.«

Und so geschah es...

(Unbeaknnter Autor)

12.10.2011 von Michael Lösler


ProjectEuler

Der Mathematiker Leonhard Euler, nachdem u.a. die Eulersche Zahl oder die Drehwinkel zum Rotieren von Koordinaten bzw. Koordinatensystemen benannt sind, ist auch Namensgeber für das ProjectEuler. Hierbei handelt es sich um eine interessante Plattform für Mathematik- und Programmierinteressierte, die sich einer Reihe von herausfordernden Problemen stellen möchten. Mit über 350 Aufgaben existiert bereits eine stattliche Zahl an Problemstellungen.
Ziel dieses Projektes ist es, Algorithmen zu entwickeln, die unter extremen Bedingungen zuverlässig und schnell arbeiten. Dem Nutzer steht es dabei frei, in welcher Programmiersprache er die Aufgaben löst. Eine dabei häufig zu überwindende Schranke ist bspw. die limitierte Größe eines Zahlenbereiches. Ein Teil der Aufgaben sind auch in deutsch verfügbar.

05.10.2011 von Michael Lösler


InterGEO 2011 in Nürnberg

InterGEO
InterGEO

Auch in diesem Jahr organisiert der Deutsche Verein für Vermessungswesen (DVW) eine der wichtigsten internationalen Messen für Geodäten und Geoinformatiker – die InterGEO.
Austragungsort ist dieses Jahr die Stadt Nürnberg in Franken (Bayern). Die Messe findet in den Messehallen 6 und 7 vom 27.-29. September 2011 statt. Der zugehörige InterGEO-Kongress wurde darüberhinaus als Fortbildungsveranstaltung durch die Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen anerkannt.

20.09.2011 von Michael Lösler


Ingenieurmangel in Deutschland?

Ingenieurmangel in Deutschland - diese Aussage ist in verschiedenen Medien in letzter Zeit relativ häufig zu hören bzw. lesen. Einbußen beim wirtschaftlichen Wachstum seien die Folgen des Fachkräftemangels, sodass auch über das Anwerben von qualifizierten Arbeitern aus dem Ausland nachgedacht wird. Doch besteht wirklich ein Bedarf und wie realistisch sind diese Abschätzungen?
Die Onlineausgabe des SPIEGELs hinterfragt im Artikel Ingenieurmangel - Mit Karacho in den Schweinezyklus das angebliche Defizit an qualifizierten Fachkräften. Folgt man den Darstellungen von SPIEGEL-Online, so ergibt sich ein gegenteiliges Bild: Ingenieurmangel? Nicht in Deutschland - ganz im Gegenteil! Offen bleibt jedoch die Frage, weshalb sich die These nach dem historischen Höchststand der Ingenieurslücke so vehement in den Medien hält.

06.09.2011 von Michael Lösler


Praxisseminar Ausgleichungsrechnung

DVW
DVW e.V.

Das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin lädt in Kooperation mit dem DVW Berlin-Brandenburg e.V. zum Praxisseminar Ausgleichungsrechnung vom 14.-15. Oktober nach Berlin ein. Ähnlich wie das 2008 in Karlsruhe durchgeführte Seminar Ausgleichungsrechnung - Praktische Anwendung im Vermessungsalltag richtet dieses Fortbildungsseminar seinen Fokus auf die Praxis. Nach einigen einführenden Vorträgen zur Ausgleichsrechnung werden die Teilnehmer selbst tätig und sollen mit entsprechenden Softwareprodukten am Computer die theoretischen Grundlagen anhand von Fallbeispielen unter fachlicher Anleitung selbständig bearbeiten.
Die Schwerpunkte im Einzelnen lauten:

  • Einführung in die Ausgleichungsrechnung
  • Mathematische Grundlagen der Ausgleichungsrechnung
  • Grundlagen der Fehlerlehre und Statistik
  • Korrektionen und Reduktionen – von der Geräteablesung zur Eingangsgröße für die Ausgleichung
  • Ausgleichung von Höhennetzen
  • Ausgleichung von Lagenetzen
  • Koordinatentransformationen
  • Qualitätsbeurteilung – Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Data Snooping
  • Zur Interpretation der Ausgleichungsergebnisse
  • Homogenisierung durch Anwendung der Ausgleichungsrechnung

Aufgrund der Bereitstellung der Arbeitsplätze ist das Seminar auf 30 Teilnehmer begrenzt. Weitere Infos sind dem Flyer zu entnehmen.
Besten Dank an Roland für den Hinweis!

27.08.2011 von Michael Lösler


Kalibrierung Geodätischer Messmittel - Schwerpunkt: Hochgenaue Messung langer Strecken

Zur Qualitätssicherung und Beurteilung von erzielten Messergebnissen sind regelmäßige Kontrollen der Messmittel erforderlich. Anhand dieser Prüfungen lassen sich die Grenzen von Instrumenten ausloten, sodass fachlich fundierte Aussagen zum Unsicherheitsbudget gemacht werden können.

Die Gesellschaft zur Kalibrierung Geodätischer Messmittel (GKGM) und das Geodätische Institut der Universität der Bundeswehr München (UNIBW) laden zum Workshop Kalibrierung Geodätischer Messmittel Schwerpunkt: Hochgenaue Messung langer Strecken, der am 27. und 28. Oktober 2011 in Neubiberg (München) stattfindet, herzlich ein. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  1. Welche Möglichkeiten der hochgenauen Messung langer Strecken gibt es?
  2. Welche Einflussgrößen sind zu erfassen?
  3. Welche Standards und Qualitätsrichtlinien sind zu beachten?

Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden.

24.08.2011 von Michael Lösler


Zwischenbilanz: GeoCoin bereist Kroatien auf dem Weg von Plauen nach Dresden

Reiseweg unserer GeoCoin: TB42MNR (Stand: 2011-08-16)
Reiseweg unserer GeoCoin (16.08.2011)

Ende Mai hatten wir Euch darüber informiert, dass wir eine kleine Kollektion an GeoCoins erstellt haben und diese nach und nach auf verschiedene Missionen schicken wollen. Inzwischen sind die meisten Münzen unterwegs und es wird Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Auch wenn bisher noch keine Münze ihr eigentliches Missionsziel erreicht hat, ist es interessant zu sehen, welche Orte sie bereits bereist haben. Mit Abstand die größte Entfernung hat unsere GeoCoin Geodätisches Institut der TU Dresden (TB42MNR) mit bisher über 1800km zurückgelegt und war zeitweise sogar in Kroatien. Auf dem nebenstehenden Screenshot kann der bisherige Reiseweg verfolgt werden.

Wir hoffen, dass auch unsere anderen Münzen noch ein stückweit herumkommen und vor allem unterwegs nicht verloren gehen! Weitere Informationen zu unseren GeoCoins und deren Mission findet Ihr unter der Rubrik GeoCaching auf unserer Heimseite.

16.08.2011 von Michael Lösler


Bewältigung großer Datenmengen in der Ausgleichung

Die Technik schreitet immer weiter voran. Auch am Vermessungswesen ist dieser Fortschritt natürlich nicht vorbeigegangen. Hat man früher noch viel Zeit investiert, Messkampagnen zu planen um möglichst effizient vor Ort zu sein und wenig Arbeit später in der Aufbereitung der Daten zu haben, ist inzwischen ein gegenteiliger Effekt eingetreten. Mit Systemen wie Laserscannern werden riesige Punktwolken innerhalb kürzester Zeit produziert, sodass nur noch wenig Zeit in die Planung gesteckt werden muss. Ein Großteil der Arbeit liegt nun in der Aufbereitung im Innendienst. Hier gilt es, die gewünschten Informationen aus den erhobenen Daten zu extrahieren und somit die sprichwörtliche Spreu vom Weizen zu trennen.

Bei früheren Auswerteprogrammen wurde viel Know-How investiert, um mit den vergleichsweise geringen Datenmengen Berechnungen überhaupt durchführen zu können, da Speicherplatz ein kostbares Gut war. Inzwischen sind Rechner mit mehreren Kernen und Arbeitsspeicher im GB-Bereich Standard aber bedingt durch den o.g. Paradigmenwechsel bei der messtechnischen Erfassung fallen heute so viele Daten an, dass die einstigen Probleme gegenwärtig geblieben sind.

In zwei Artikeln gehen wir auf diese Problematik näher ein und stellen geeignete Lösungsverfahren vor, die bei Ausgleichungsalgorithmen berücksichtigt werden können. Im ersten Artikel wird das von Knickmeyer (1979) aufbereitete Verfahren zum Effizienten Lösen von Gleichungssystemen mittels Cholesky-Zerlegung beschrieben. Durch dieses in-situ Verfahren wird die spezielle Struktur der Normalgleichung ausgenutzt und somit ressourcenschonend das Gleichungssystem gelöst. Der zweite Artikel beschreibt die Rekursive Parameterschätzung. Statt alle Beobachtungen in einem Guß auszuwerten, erfolgt die Parameterschätzung sequenziell, in dem nach und nach Beobachtungen ins Modell eingeführt werden. Dieses Verfahren eignet sich auch bei kinematischen Anwendungen, wo verfahrensbedingt die Messwerte erst nach und nach anfallen. Die rekursive Schätzung der Parameter erlaubt dabei eine echtzeitnahe Bewertung.

29.07.2011 von Michael Lösler


ALKIS - Vision und Wirklichkeit, Stand und Ausblick in Deutschland

AFIS ALKIS ATKIS (AAA-Model)
AAA-Model

ALKIS ist das zukünftige Amtliche Liegenschaftskataster Informationssystem, dessen Einführung sich gegenwärtig vollzieht. Durch diese Einführung wird es ggf. zu Veränderungen in der täglichen Arbeitsweise kommen, die insbesondere Mitarbeiter der Vermessungs- und Katasterverwaltung und der Vermessungsstellen betrifft.

Einen ersten Erfahrungsaustausch mit dem ALKIS soll das 105. DVW-Seminar: ALKIS - Vision und Wirklichkeit, Stand und Ausblick in Deutschland bieten, welches am 26./27.09.2011 fast zeitgleich mit der InterGEO in Nürnberg stattfindet, ermöglichen. Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

14.07.2011 von Michael Lösler


20 Jahre Hochschule Neubrandenburg

Logo HS Neubrandenburg
HS Neubrandenburg

Es gibt wieder etwas zu feiern in Neubrandenburg. Die mecklenburgische Hochschule wird 20 Jahre alt.

In einer Festwoche vom 10.10. bis 14.10.2011 soll dieses Ereignis gebührend gewürdigt werden. Hierzu sollen unter anderen die einzelnen Fachbereichen unter dem Motto 20 Jahre - 20 Themen besondere Vorlesungen, Ausstellungen, Vorführungen und Aktionen anbieten und das dritte hochschulweite Absolvententreffen am Freitag (14. Oktober) stattfinden. Weitere Details sind der Hochschulseite zu entnehmen.

05.07.2011 von Michael Lösler


Wir tragen die Sachen im Herz und nicht am Leib…

Seit gut einem Jahr hegte ich den Wunsch, das geodätische Portal - DieGeodaeten.de - umzugestalten. Stein des Anstoßes gab das inzwischen fast unbenutzbare Content-Management-System (CMS) Typo3, welches wir seit Jahren hier im Einsatz hatten. Dieses System haben wir nun ausgetauscht und durch ein neues ersetzt. Um dies auch nach außen zu zeigen, wurde das Frontend ebenfalls mit einem neuen Anstrich versehen. Ferner wurden die Inhalte der einzelnen Seite neu strukturiert, sodass das Hauptmenü deutlich aufgeräumter wirkt als noch auf der alten Homepage.

Größere inhaltliche Veränderungen sind in unserer Linkliste zur sehen und bei den Downloads. Gerade bei letztgenannten haben wir viel Zeit investiert und zu jedem Download eine kurze Beschreibung ergänzt. Diese soll helfen, schneller das richtige File zu finden. Die neue Seite ist somit nicht einfach eine inhaltliche Kopie der alten.

Besonderer Dank gebührt Daniel, der mir beim Übertragen der Inhalte tatkräftig zur Seite stand und ohne dessen Hilfe der Wechsel weitaus länger gedauert hätte. Sollte jemand Inhalte vermissen oder auf Fehler stoßen, so reicht eine kurze Mitteilung im angeschlossenen Forum Vermessung. Eine Registrierung ist hierzu nicht erforderlich. Wir hoffen, dass uns ein Schritt nach vorn gelungen ist und wir weiterhin ein attraktives Inhaltsangebot rund um das Thema Geodäsie und Geoinformation anbieten können - Wir tragen die Sachen im Herz und nicht am Leib…

01.07.2011 von Michael Lösler


9. Jenaer GeoMessdiskurs 2011 - Überwachung von Bauwerken und Beispiele zur Kongruenzanalyse

Der Deutsche Verein für Vermessungswesen (DVW) - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement - lädt alle Interessierten zum 9. Jenaer GeoMessdiskurs 2011 herzlich ein. Das Thema dieses Kurses ist die Überwachung von Bauwerken und soll den interdisziplinären Dialog zwischen Geodäten, Geoinformatikern und Praxisanwendern einerseits sowie System- und Softwareentwicklern andererseits weiterführen.
Die Veranstaltung findet am 21. Juni 2011 im FAIR Resort & Spa Hotel 07751 Jena, Ilmnitzer Landstr. 3 statt. Weitere Informationen sind dem Flyer entnehmbar.

Bereits im September letzten Jahres sind wir im Artikel Deformationsanalyse: Beispiel einer Staumauerüberwachung auf diesen wichtigen Themenschwerpunkt eingegangen. Von diesem Artikel gibt es nun eine Fortsetzung, der an zwei Beispielnetzen aus der geodätischen Fachliteratur eine Kongruenzanalyse mit dem Ausgleichungsprogramm JAG3D beschreibt. Um gleichzeitig auch den in der ISO 25000 - Software-Engineering - Qualitätskriterien und Bewertung von Softwareprodukten - angesprochenen Punkt der Interoperabilität mit einfließen zu lassen, wurden alle Berechnungen auf einem Linux-Rechner durchgeführt.

07.06.2011 von Michael Lösler


Erdenrund und Menschenmaß

Mit der vierteiligenSerie: Erdenrund und Mensch stellt der WDR5 die Geschichte der Vermessung der Erde vor. Alle vier Teile laufen jeweils Sonntag zwischen 07:30 - 08:00 Uhr. Vielen Dank an Uwe Springfeld, der uns auf diese Radiosendungen im Forum Vermessung hingewiesen hat. Der Programmbeschreibung zu Erdenrund und Menschenmaß können näherer Informationen zum Inhalt entnommen werden.
Die Themen im Einzelnen lauten:

  1. 12. Juni: Das Längengradproblem
  2. 19. Juni: Die Form der Erde
  3. 26. Juni: Der berechnete Fehler
  4. 03. Juli: Alles schwimmt

Das Längengradproblem

Wer würde heute mit einer "Nussschale" über den Atlantik segeln, ohne genau zu wissen, wo man ist? Im 18. Jahrhundert war das eine Routine, die viele Todesopfer forderte.
Wie sollte man auf kleinen Schiffen den Längengrad messen, wenn man dafür schon an Land meterlange Teleskope brauchte? Astronomen wie der englische Hofastronom Nevil Maskelyne rangen um eine Lösung auf See, weil sie auf Ruhm, Ehre und königliche Anerkennung schielten. Dabei wollte es Nevil Maskelyne nicht wahrhaben, dass ein Uhrmacher ihnen sagen wollte, was die Stunde geschlagen hatte.
Trotzdem war es dieser John Harrison, der ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund das größte Problem seiner Zeit löste. Das Längengradproblem.

Die Form der Erde

Neue Zeiten waren angebrochen. Man berief sich nicht auf Gottes Offenbarungen, sondern auf die Vernunft. Man erfasste die Welt jetzt durch die Mittel der Philosophie, Physik und Mathematik, nicht mehr durch Gebet und Meditation.
Trotzdem hatte Newton’s Theorie der Schwerkraft, die das gesamte Universum zusammenhält, stark okkulte Züge. Es gab eine Möglichkeit, Newton’s Theorie zu überprüfen. Nämlich herauszufinden, ob die Erde wie eine Zitrone aussieht oder wie eine Orange.
Drei französische Forscher gingen dieser Frage nach. Sie führte sie in die Wildnis Südamerikas. Denn nur hier würde ihnen die Erde ihre Gestalt verraten. Und damit zuflüstern, ob die Theorie glaubwürdig ist, die heute als Prototyp aller Wissenschaften gilt.

Der berechnete Fehler

Wenn man doch nur Fehler vermeiden könnte. Doch sie schleichen sich immer wieder ein. Selbst bei Wissenschaftlern, auch wenn sie noch so sorgfältig messen. Wie zum Beispiel in die Hannoversche Landesvermessung durch Carl Friedrich Gauß.
Doch man würde Gauß nicht auch "Fürst der Mathematik" nennen, wenn Gauß mit seinen Fehlern nicht umgehen könnte. Er entwickelte eine Methode, sie einfach zu berechnen.
Heraus kam eine Kartierung des Kurfürstentums Hannover mit bis dahin unbekannter Genauigkeit.

Alles schwimmt

Immer genauer ziehen Forscher das Menschenmaß übers Erdenrund. Heute kann man Koordinaten auf wenige Zentimeter genau festlegen. Doch Mutter Natur macht den Wissenschaftlern mit ihrem Hang zur Genauigkeit einen Strich durch die Rechnung.
Die Kontinente, hatte der Grönlandforscher Alfred Wegner herausgefunden, verschieben sich gegeneinander. Die Erdvermessungen müssen wieder und wieder erneuert werden. Deutschland unterhält deswegen im bayerischen Wald ein Observatorium mit nur einer einzigen Aufgabe: herauszufinden, wo dieses Observatorium ist.

Erdenrund und Menschenmaß

06.06.2011 von Michael Lösler


Erneuerung des Deutschen Haupthöhennetzes (DHHN 92) in den Jahren 2006 – 2011

Die Gesellschaft zur Förderung der Geodäsie an der Hochschule Neubrandenburg lädt zum Geodätischen Kolloquium an der Hochschule Neubrandenburg am 15.06.2011 um 16:00 Uhr herzlich ein. Thema ist diesmal die Erneuerung des Deutschen Haupthöhennetzes (DHHN 92), welches von Annett Frank vorgetragen wird.

05.06.2011 von Michael Lösler


GeoCoins vom geodätischen Portal DieGeodaeten.de

GeoCoin - DieGeodaeten.de
Coin - DieGeodaeten.de

GeoCaching ist ein moderner Zeitvertreib, bei dem die Mitspieler mittels GNSS-Empfängern Verstecke aufsuchen, von denen sie lediglich eine Positionsbeschreibung haben. Für dieses Spiel haben wireinen kleinen Satz an GeoCoins erstellt und werden diese nach und nach auf verschiedene Missionen schicken.

Für drei unserer Coins haben wir bereits eine Aufgaben mit geodätischem Bezug definiert und online gestellt, die restlichen werden nach und nach folgen. Alle Coins sind auf GeoCaching.com registriert und können dort geloggt werden. Wir freuen uns, wenn Ihr zum Gelingen der jeweiligen Missionsziele beitragt und dies entsprechend im Netz mitteilt.

27.05.2011 von Michael Lösler


GfG-Seminar: Schnittstelle Bodenordnung - oder - Womit sich ein Vermessungsingenieur beschäftigen kann.

Am 18.05.2011 findet an der Hochschule Neubrandenburg ein Geodätisches Kolloquium mit dem Thema: Schnittstelle Bodenordnung – oder – Womit sich ein Vermessungsingenieur (Vermessungsassessor) beschäftigen kann statt. Die Gesellschaft zur Förderung der Geodäsie an der Hochschule Neubrandenburg lädt hierzu alle Interessierten herzlich ein.

17.05.2011 von Michael Lösler


17. Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik

Messtechnik Messe Sensortest
Sensor+Test

Vom 07.06.2011 - 09.06.2011 findet in Nürnberg die 17. Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik - Sensortest 2011 - statt. Vom Mikrosensor bis zur komplexen Testanlage, von einsatzbereit konfektionierten Komponenten bis zu individuellen Dienstleistungen die SENSORTEST steht für das komplette Spektrum messtechnischer Systemkompetenz. Weitere Informationen sind unter sensor-test.de verfügbar.

09.05.2011 von Michael Lösler


GfG-Seminar: Strategien des Einheitlichen Geodätischen Raumbezuges der Bundesrepublik Deutschland

Die Gesellschaft zur Förderung der Geodäsie an der Hochschule Neubrandenburg lädt alle Interessierten am 04. Mai 2011 - 16:00 Uhr zum Vortrag: Strategien des Einheitlichen Geodätischen Raumbezuges der Bundesrepublik Deutschland ein. Referent ist Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schlosser vom Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen.

27.04.2011 von Michael Lösler


Neuer Präsident im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dietmar Grünreich scheidet nach über 12 Jahren aus seinem Amt als Präsident des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) aus und tritt in den Ruhestand ein. Seine Nachfolge tritt Prof. Dr.-Ing. habil. Hansjörg Kutterer zum 1. Mai an. Anlässlich des Präsidentenwechsels fand gestern im Kongresszentrum der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main eine Feierstunde statt.

13.04.2011 von Michael Lösler


Einladung zur KonVerS nach Würzburg

Die 29. Konferenz der VermessungsStudierenden der deutschsprachigen Fachhochschulen, kurz: KonVerS, findet dieses Jahr in Würzburg statt. Geboten werden vom 5. Mai bis 8. Mai 2011 Fachvorträgen und Exkursionen, sowie die Möglichkeit über Probleme an den Hochschulen zu diskutiert. Weitere Infos sind auf konvers-wuerzburg.de verfügbar.

05.04.2011 von Michael Lösler


European Geosciences Union 2011

European Geosciences Union
EGU

Das European Geosciences Union General Assembly 2011 findet dieses Jahr am 03 - 08 April 2011 in Wien statt. Die einwöchige Veranstaltung soll wieder Fachleute aus den verschiedensten Bereich zusammen bringen und jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, Arbeiten vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Weitere Informationen sind auf der Tagungsseite verfügbar.

31.03.2011 von Michael Lösler


Durch Erdbeben verschobene Erdachse - Mythos und Realität

Für die Presse scheint es stets ein gefundenes Fressen zu sein, wenn nach einem Erdbeben wie in Chile oder jetzt in Japan die Meldung einer verschobenen Erdachse in Umlauf gebracht wird. Doch was ist dran, an dieser Aussage? Das BKG ist seit Jahrzehnten zusammen mit internationalen Einrichtungen in die Messung und Analyse der Erdrotation involviert und kann keine nachweisbaren Änderungen an der Lage der Erdrotationsachse oder der Rotationsgeschwindigkeit der Erde bestätigen. Unsere Erde bewegt sich stabil, heißt es in einer herausgegebenen Pressemitteilung. Und weiter: Untersuchungen von großen seismischen Ereignissen, wie dem Sumatra-Andaman-Beben im Dezember 2004 oder dem Beben vor der chilenischen Küste im Februar 2010 haben gezeigt, dass keine sprunghaften Veränderungen der Rotationsachse oder der Rotationsgeschwindigkeit der Erde nachweisbar sind. Ein Dementi der großen Nachrichtenagenturen lässt jedoch regelmäßig auf sich warten...

29.03.2011 von Michael Lösler


Artikel zur Deformationsanalyse und Schätzung von Regressionsformen online

Das freie Ausgleichungsprogramm Java Graticule 3D, welches im Vergleich mit kommerziellen Produkten bei der Netzausgleichung äquivalente Ergebnisse liefert, ist auch in der Lage, Deformationsanalysen durchzuführen. Hierzu ist die in Jäger et al. (2005) beschriebene Beobachtungsmethode implementiert. Ein Artikel, der dieses Feature kurz am Beipsiel einer Überwachungsmessung einer fiktiven Staumauer vorstellt, soll Interessierten den Einstieg erleichtern. Neben einer kurzen Einführung in das implementierte Modell wird eine mögliche Vorgehensweise bei der Deformationsanalyse dargestellt.

Auch das Add-on zur Parameterschätzung von Regressionsformen wurde in der Zwischenzeit komplett überarbeitet. Die neue Version arbeitet ressourcenschonender und schneller. Der GUM (Leitfaden zur Angabe der Unsicherheit beim Messen) hat bereits in einigen Bereichen des Vermessungswesens Einzug erhalten und fordert u.a., dass alle verfügbaren Informationen zur Bestimmung der Messunsicherheiten berücksichtigt werden. Aus diesem Grund können vollständige Varianz-Kovarianz-Informationen bei der Formschätzung mit der FormFittingToolbox berücksichtigt werden. Bei einem Benchmark mit 240 Formen, die das National Institute of Standards and Technology (NIST) bereitgestellt hat, konnten lediglich 4 Formen nicht bestimmt werden. Der Grund für die Divergenz waren unzureichend bestimmte Startwerte, die von der FormFittingToolbox automatisch ermittelt werden.
Die Parameterschätzung erfolgt im strengen Gauß-Helmert-Modell, wie es u.a. Lösler und Nitschke (2010) am Beispiel der Regressionsellipse beschreiben.

In der Bibliothek sind weitere Rezensionen hinzugekommen. Angehende Ingenieure der Geodäsie und angrenzenden Disziplinen sollten ggf. einen Blick auf die 3. Auflage von Vermessungskunde für den Planungs-, Bau- und Umweltbereich werfen. Ostern steht vor der Tür...

27.03.2011 von Michael Lösler


Verbreitetste Programmiersprache ist JAVA

Wie das online Nachrichtenmagazin Heise kürzlich berichtetet, ist die Programmiersprache JAVA bei IT-Dienstleistern am Verbreitetsten. Dies ergab, so das Magazin, eine Umfrage bei den 50 größten deutschen IT-Dienstleister. Während sich auch die namens-gleiche Skriptsprache JavaScript (85%) großer Beliebtheit erfreut, kommen Sprachen wie C/C++, PHP oder (Visual) Basic nur auf etwa 50%. Dieser Trend wird auch von den Hochschulen aufgegriffen, wo sehr häufig JAVA als Einführungssprache gelehrt wird.

03.03.2011 von Michael Lösler


Zehn Jahre Oldenburger 3D-Tage

Zum 10. Mal finden die Oldenburger 3D-Tage an der Jade Hochschule statt. In über 40 Fachvorträgen werden am 02. und 03. Februar 2011 Forschungsergebnisse, aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen sowie das breite Anwendungsspektrum optischer 3D-Messtechniken thematisiert. Weitere Informationen sind auf der Homepage verfügbar.

25.01.2011 von Michael Lösler


Zwischen Multisensorik und freien Geodaten

Am 14. und 15. April 2011 findet das Fortbildungsseminar Zwischen Multisensorik und freien Geodaten - Neuartige Praxislösungen kombinierter Messinformationen in Fulda-Künzell statt. Schwerpunkte des Seminars sind die Kombination verschiedener Messverfahren, die ohne Frage Standard in der geodätischen Messpraxis ist. Eine schon klassische Variante ist die Verknüpfung satellitengeodätischer Messinformationen mit den konventionellen Tachymeter-Messungen. Die ständig wachsenden Potentiale zur Kommunikation und Kombination mit anderen Sensortechniken führen zu kontinuierlich neuen Einsatzszenarien, von denen in diesem Jahresseminar einige aufgezeigt werden sollen.

Neben diesen vertrauten Messinstrumenten bieten sich für ausgewählte Projekte zunehmend auch völlig neue, alternative Verfahrenstechniken an wie bspw. mobile unbemannte Mess-Systeme.

14.01.2011 von Michael Lösler