Terrestrisches Laserscanning (TLS) - Softwarevergleich an einem Beispiel des Anlagenbaus
Heutzutage gibt es viele Messtechniken und -methoden um ein Bauwerk und seine geometrischen Kenngrößen wie Form, Lage, Größe und Orientierung zu detektieren. Das terrestrische 3D-Laserscanning bietet eine Option zu den herkömmlichen Verfahren wie zum Beispiel das Handaufmaß oder die tachymetrische Polaraufnahme. Zu diesen herkömmlichen Methoden wird beim 3D-Laserscanner ein Objekt durch ein regelmäßiges Raster erfasst. Für jeden Punkt erhält man als Resultat die kartesischen Koordinaten x,y,z und den dazugehörigen Intensitätswert. Es gibt viele Anbieter, zum einen die Gerätehersteller selber sowie Zweitanbieter von Programmen um einen Laserscan auszuwerten.
Für einen Vergleich in Punkto Genauigkeit, der Handhabung und des Zeitaufwandes wurde eine technische Anlage bei Unilever in Stavenhagen gescannt und mit den Softwareprogrammen Cyclone und EasyPoint-Studio ausgewertet. Für die Aufnahme vor Ort wurde der Panoramalaserscanner Leica HDS 6000 der Hochschule Neubrandenburg eingesetzt.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit sollen zwei Softwaresysteme verglichen werden. Die erste Software ist Cyclone Version 6.0.1 der Firma Leica Geosystem, diese wurde von der Hochschule Neubrandenburg des Fachbereichs Bauingenieur- und Vermessungswesen zur Verfügung gestellt. EasyPoint, entwickelt von Dr.-Ing. R. König, ist die zweite Software und wurde uns direkt von der Firma EasyPoint aus Potsdam zur Nutzung bereitgestellt. Der Vergleich bezieht sich auf die Nutzbarkeit und Handhabung von 3D-Laserscanningsystemen und ihrer Software im Bereich des Anlagenbaus.
- Autor:
- Michael Beutel
- Klaus–Stephan Booß
- Betreuer:
- Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Heger
- Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Larisch
- Dipl.-Ing. Rainer Lessner

