Genauigkeitsuntersuchungen anhand von Luftbildaufnahmen in Verbindung mit hybriden Vermessungsverfahren in einem Bodenordnungsgebiet
Die topographische Aufnahme einer Orts- und Feldlage für eine Bodenordnung mittels Tachymeter ist mit einem großen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Daher stellt sich die Frage nach wirtschaftlicheren Alternativen, um den Zeitaufwand und somit die Kosten zu senken. Neben Verfahren, welche unter Verwendung des Global Positioning System (GPS) bereits seit Jahren erfolgreich für die topographische Aufnahme eines Bodenordnungsgebietes Anwendung finden, stellt sich derzeit die Frage, in wie weit auch die topographische Auswertung von Luftbildern für eine Bodenordnung verwendet werden kann. Um dies zu untersuchen, hat das Amt für Landwirtschaft in Altentreptow im Bodenordnungsverfahren Rehberg, die für das Verfahren notwendige topographische Erfassung, nicht wie herkömmlich mit Tachymeter bzw. GPS, sondern mittels Luftbildauswertung durchführen lassen.
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft Altentreptow als Auftraggeber und der Blom Deutschland GmbH als Auftragnehmer soll in dieser Arbeit das photogrammetrische Verfahren hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Genauigkeit untersucht werden. Insbesondere ist hierbei zu prüfen, ob die Objektpunktgenauigkeiten den vermessungstechnischen Anforderungen sowie den katastertechnischen und -rechtlichen Anforderungen an eine Bodenordnung entsprechen. Hierzu wurden die mittels Luftbildauswertung erzeugten Daten mit Daten, die tachymetrisch bzw. mit einem hybriden Messverfahren ermittelt wurden, verglichen.
- Autor:
- Christoph Albrecht
- Betreuer:
- Prof. Dipl.-Ing. Rolf-Werner Rebenstorf
- Prof. Dipl.-Ing. Heinz Beisheim

